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Von Dr. Karl Hüller zu Zuse Hüller Hille Werk­zeug­maschinen GmbH

Eine hochdynamische deutsche Maschinenbaugeschichte

In landschaftlich schöner Lage, an einem Berghang am Neckar bei Mosbach, liegt die Maschinenfabrik Diedesheim. Hier werden schon seit 1947 Werkzeugmaschinen hergestellt und in die ganze Welt vertrieben, seit 1994 speziell unter dem Markennamen „Hüller Hille“.

Was hat es mit der Geschichte der international renommierten Qualitätsmarke für Hochpräzisions-Fertigung auf sich, und wofür steht der Name „Hüller Hille“? Lesen Sie hier, wie Zuse Hüller Hille Premium-Bearbeitungstechnologie entstanden, und über die Jahrzehnte gewachsen ist.

Kurzfilm 70 Years Hüller Hille:­ Remembering the roots

Begleiten Sie uns auf eine kurze filmische Zeitreise!

Erleben Sie unsere wechselvolle Geschichte von den Anfängen der Maschinenfabrik Diedesheim in 1947 bis zu unserem Neustart als Zuse Hüller Hille mit Kurs in Richtung Zukunft der Fertigung

Neuer Wind in den Segeln

Von der ersten Transferlinie 1969 über die Hüller Hille-eigene Erfindung PROCASS PC 601 im Jahr 1984 bis zur Übernahme durch Zuse Automation: Erfahren Sie mehr über die Stationen unserer abwechslungsreichen Geschichte.

1923 - 1965

Karl Hüller GmbH: Anfänge in Ludwigsburg

1923 - 1965

Karl Hüller GmbH: Anfänge in Ludwigsburg

Dr. Karl Hüller (1882-1965) war einer der Gründerväter der Zerspanungs-Technologie. Der Maschinenschlosser gründete 1923 die Firma Vorrichtungsbau AG in Ludwigsburg, später Karl Hüller GmbH. Dort wurden Vorrichtungen, Schnitt- und Gesenkwerkzeuge, sowie später Bohreinheiten hergestellt.

1931 entstand die erste Hüller Werkzeugmaschine, eine Gewindeschneidemaschine, welche die Basis bildete für die spätere Herstellung von Sondermaschinen. Von 1932 an wurden in Ludwigsburg Mehrwegemaschinen und Rundschalttisch-Maschinen hergestellt, ab 1936 begann dann die Entwicklung von hydraulischen Steuerungen.

Tieflochbohreinheiten aus 1940 waren erstmals mit Vollhydraulik ausgestattet. Mit der Entwicklung der Feinbohrspindel für Präzisionsbearbeitung in der Automobilindustrie wurde das Produktprogramm erweitert. Ab 1936 erfolgte auch die Produktion größerer Sondermaschinen und halbautomatischer Fertigungsstraßen. Während des Krieges umfasste das Fertigungsprogramm Sondermaschinen für die Bearbeitung von V-Motor-Zylinderkurbelgehäusen, Panzermotoren und Getriebegehäusen für Flugmotoren.

1947 wurden Brillenglas-Schleif- und Läppmaschinen für Zeiss in Oberkochen gebaut. 1953 entstand die erste Transferstraße zur Bearbeitung von Getriebegehäusen in Deutschland für die Firma Adam Opel AG. Ab 1954 wurde der Bau von Standard-Werkzeugmaschinen aufgenommen, wie Konsolfräsmaschinen, Gelenkspindelbohrmaschinen, Drehautomaten und mehrspindlige Bohrautomaten. Karl Hüller starb 1965.

1947 - 1994

Die Maschinenfabrik Diedesheim: Neustart in Mosbach

1947 - 1994

Die Maschinenfabrik Diedesheim: Neustart in Mosbach

Die Maschinenfabrik Diedesheim wurde 1947 aus den Resten einer Demontage eines Verlagerungsbetriebes von Daimler-Benz gegründet. Seit 1936 waren in Berlin-Genshagen Flug-Motoren gebaut worden. Mitte 1944 war ein großer Teil der mechanischen Fertigung unter dem Tarnnamen „GOLDFISCH“ nach Obrigheim verlagert worden. 5000 Mitarbeiter und 2200 Werkzeugmaschinen stellten Kurbelgehäuse, Zylinderköpfe, Zylinderblöcke, Apparate-Träger und mehr her.

Nach der Demontage entschloss sich Dr. Reinhard, der damalige Leiter des Rechnungswesens bei Daimler-Benz, für die Neugründung eines Unternehmens. Mitarbeiter wurden Daimler-Benz Angehörige des ehemaligen Verlagerungsbetriebes. Am 10. Oktober 1947 lief die erste Drehbank, betriebsfähig war die Fabrik ab 1948. Mit der Herstellung von Kraftfahrzeug-Ersatzteilen und der Überholung alter Werkzeugmaschinen wurden 30-50 Mitarbeiter beschäftigt.

Ab 1949 wurden für das Ingenieurbüro Hofmann Vorrichtungen und Spezial-Einrichtungen gebaut und mit dem DREBOMAT 1949 der Werkzeugmaschinenbau gestartet. Als erstes wurden Rundtaktmaschinen hergestellt, und zwar die Revolverbohrmaschine RB 4 nach Konstruktion von Dipl.-Ing. Witzig. 1949 entstand eine zweite Halle und die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 100.

Sondermaschinen in Diedesheim

Mit dem Konstruktionsbüro Hofmann wurden Spezialmaschinen und Vorrichtungen für Daimler-Benz, NSU, KHD, Heinrich Lanz u.a. hergestellt. Der DREBOMAT wurde unterdessen ein echter Verkaufserfolg. Neben dem DREBOMAT gab es 2 Typen von Bohrkkopfmaschinen, die BKM 340 und die BKM 450. Die BEKOMA Boehringer KG übernahm den Alleinvertrieb, eine Zusammenarbeit, die sich über viele Jahre bewährte.

Erste Transferstraße und Cassettenzentrum

In den nächsten Jahren erfolgte eine stetige Vergrößerung durch die Übernahmen der Firmen „Tilker Maschinenbau Seckach“ und Herbert Lindner GmbH in Berlin (1964), die Verlagerung der Zweigniederlassung BEKOMA Boehringer KG nach Diedesheim (1965), und die Übernahme der Firma CUMBRE S.A. in Barcelona (1969). Zudem wurden die Werkshallen in Diedesheim kontinuierlich erweitert, was 1969 die Erstellung der ersten Transferstraße ermöglichte. 1975 wurde die VERTIFRONT als erste NC-Vertikaldrehmaschine gebaut. Bei der Entwicklung des VARIOCENTER 1979/1980 ging es vor allem um hohe Fertigungsflexibilität. Im Jahr 1983 wurde die Maschinenfabrik Diedesheim von Thyssen Maschinenbau übernommen. 1984 wurde das Cassettenmagazin PROCASS PC 601 erfunden. Noch im selben Jahr wurde auch das erste flexible System (VARIOCENTER – PROCASS) an die Firma Opel ausgeliefert.

Zwischenspiel in Ludwigsburg

1975 erfolgte nach dem wirtschaftlichen Einbruch durch die Ölkrise die Übernahme der Karl Hüller GmbH in Ludwigsburg durch Rheinstahl (später Thyssen Industrie AG). Zu Rheinstahl gehörte das Werkzeugunternehmen Hille Henschel. Nach Verschmelzung dieses Betriebes mit der Karl Hüller GmbH wurde der Firmenname in Hüller Hille GmbH geändert.

1994

Hüller Hille GmbH – Diedesheim wird ab 1994 Zentrenwerk

1994

Hüller Hille GmbH – Diedesheim wird ab 1994 Zentrenwerk

1994 und 1995 wurden unter Thyssen die beiden Unternehmen Hüller Hille und die Maschinenfabrik Diedesheim zur Hüller Hille GmbH zusammengeführt. Der Standort Mosbach-Diedesheim wurde konsequent zum Zentrenwerk ausgebaut und auch die Hüller Hille CNC Standardzentren von Witten dorthin verlagert.

Mit der NBH 170 begann 1996 der Erfolg einer ganzen Baureihe (NBH 230, NBH 290, NBH 350), alle wurden in Mosbach-Diedesheim entwickelt. 1998 folgte die Innovation des Vierspindel-Bearbeitungszentrums 4-CUT. 2003 wurden alle zu ThyssenKrupp gehörenden Zerspanungsunternehmen zur ThyssenKrupp MetalCutting GmbH zusammengefasst.

2004 wurde eine moderne Fließmontage für NBH Zentren mit Palettengröße 630 x 630 mm installiert. 2005 übernahm Maxcor, Inc. die MetalCutting-Gruppe von Thyssenkrupp, und gründete später die MAG Industrial Automation. 2006 verhalf Hüller Hille Technologie der Firma Siemens zu einem Weltrekord. Eine Siemens Lokomotive ES6404 („Taurus“) erreichte auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ingolstadt und Nürnberg 357 km/h. Die Weltrekordlok war mit Eisenbahnrädern der Firma Bonatrans Group A.S. ausgerüstet, die auf Hüller Hille Vertikaldrehmaschinen vom Typ VDM 120 RW bearbeitet wurden. /p>

Der Erfolg der NBH-Reihe setzte sich 2007-2009 mit Maschinen der 3. Generation fort (NBH 630, NBH 800, NBH 1000), im selben Jahr feierte die Erfolgsreihe auch das 40-jährige Jubiläum. Mit dem Schwenkkopf in der NBH 630 wurde 2010 auch die simultane 5-Achsbearbeitung möglich. 2011 sah den größten Einzelauftrag in der Geschichte für Hüller Hille Bearbeitungszentren, 100 Maschinen vom Typ NBV 250 DUO wurden an die Firma Foxconn ausgeliefert für eine Apple Produktion. Ab 2012 erweiterte Hüller Hille seine Materialexpertise mit der Titanbearbeitung für die Flugzeugindustrie. 2014 übernimmt die FFG Gruppe den MAG Bereich Industrial Equipment.

2017

Neuer Wind in den Segeln – Zuse Hüller Hille­ Werkzeugmaschinen GmbH (2017)

2017

Neuer Wind in den Segeln – Zuse Hüller Hille­ Werkzeugmaschinen GmbH (2017)

2017 wird die Traditionsmarke Hüller Hille vom Maschinenbau-Startup Zuse Automation akquiriert. Ein neues Unternehmen entsteht: die Zuse Hüller Hille Werkzeugmaschinen GmbH.

Zuse Automation baut auf die Erfahrung von Hüller Hille und übernimmt alle Mitarbeiter am Produktionsstandort Mosbach-Diedesheim. Der Firmensitz von Zuse Automation soll von Bad Tölz nach Mosbach verlegt werden. Gemeinsam mit Hüller Hille Werkzeugmaschinen erstellt Zuse Automation nachhaltige Fertigungslösungen mit einem Portfolio von additiven und reduktiven Produktionsverfahren.

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